Von der Unmöglichkeit des Seins in zweierlei Hinsicht

 

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Wuppertal, Du kannst mich mal / --- Der Anfang als Mingle

Begriffsbestimmung:

Was ist ein Mingle? Kurz: Modernes Phänomen unserer Gesellschaft (Damen und Herren über 30) - Menschen, die ein Dasein als Single frönen, insgeheim aber eine Beziehung haben, welche aber (aus Angst der Partner könne dies Unterfangen verlassen) nicht verortet wird --- eine langanhaltende Affäre haben, welche einer herkömmlichen Beziehung gleicht. Oder: Einer hätte gerne eine feste Beziehung, mag aber sein offizielles Single-Dasein nicht aufgeben und umgekehrt...es ist die Pest, denn: Wer hat schon eine gute Beziehung? Vermutlich ist ein Mingle-Dasein, mit Unterhaltung und dem Freundschaft+ Faktor besser, als eine mit Problemen behaftete Beziehung.

Soweit die Verortung, welche selbstverständlich, wie das Mingle-Dasein selbst, absolut unbefriedigend ist...und wirr.

Nun weiter im Text: "Wuppertal - Du kannst mich mal"

Gerade frisch verlassen. Ungünstiger Weise einen Tag nach dem Umzug in die erste gemeinsame Wohnung. Äußerst unschön, aber der "Hass" dominiert, lässt keinen Verdruss zu, da geradezu unfassbar. Was soll das? -- Darüber, die Höhen und Tiefen dieser offensichtlich nicht gelungen Beziehung zu beschreiben, zu thematisieren, zu berichten, wäre zu weit ausgeholt...denn: Da war man noch kein Mingle --- dieser Zustand, der niemals enden wollende, fängt erst mit Wuppertal an (eruiere die Überschrift, es ist wohl nicht gelungen) .

Situation: Da sitzt man nun, ca 20kg Übergewicht, in einer neuen Wohnung, welche nicht für einen allein bestimmt war und ist: SAUER---maßlos sauer. Was soll das? Warum wurde man verlassen. Kurzer Umriss: Ich liebe dich nicht. Mmmhh.. hätte man dies nicht vorher überlegen können? Offensichtlich nicht, bedauerlich, aber auch nicht mehr zu ändern. Da nun: sitzend, dicklich, unbefriedet, voller Hass auf die Menschheit...natürlich, was läge da näher als die Tatsache, sich über seinen Zu- bzw. Unzustand im Klaren zu sein und an sich zu arbeiten...erstmal runter mit den Kilos! Aber: lohnt sich das? Für wen mach ich das? Und vor allem: das dauert so lange...egal, da muss man bzw. Frau durch! So denn: Ran an den Speck. Da man auch bekanntlich länger braucht um wieder einen unpassenden Partner zu finden und dies sicherlich konträr mit der (in Gedanken bereits vollzogenen Diät) Diät einhergeht, schaut sich der moderne Mensch das Angebot im Internet an. Diverse Vorlieben, spezielle Seiten, es wird sich doch was finden lassen.

Und natürlich: Das Netz ist voll mit Seelenverwandten, mit gescheiterten Existenzen, die genau auf dich gewartet haben... So denn: man schreibt...drei Monate, die Bilder im Kopf sind derweil vollkommen überzogen, aber man selbst hat 15 kg abgenommen, fühlt sich wohl und unfassbar schön, man möchte sich treffen. Leider stellt sich an dieser Stelle heraus, dass das Gegenüber weit mehr Komplexe hat. Es bekommt urplötzlich Neurodermitis, oder stellt die Kommunikation gar ganz ein... nun ja, da hat man wieder mal drei Monate verschwendet, der Hass ist wieder da, aber: Man sieht immerhin gut aus...somit: Auf in den Kampf die Zweite.

Anmerkung am Rande: Der junge Neurodermitiker kam aus Wuppertal -- der Rest erübrigt sich.
4.1.15 17:21
 
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