Von der Unmöglichkeit des Seins in zweierlei Hinsicht

 

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Sie ist eher so der haptische Typ

Begriffsbestimmung: Es gibt verschiedene Lerntypen. Den visuellen, er lernt dadurch, dass er Dinge sieht, den auditiven, er muss Dinge hören um zu begreifen und den haptischen, der muss fühlen.

Selbst Dr.Klein ist nicht immer verfügbar (ein Euphemismus par excellence, denn es war immerhin auch bei Anwesenheit, ja, die physische ist gemeint, keine "Verfügbarkeit", welche für gewissen Vorhaben von Nöten gewesen wäre, vorhanden, was schade, jedoch leider nicht zu ändern war.). Man musste es einsehen, manchmal passt man einfach nicht zusammen, sei es noch so oberflächlich gemeint. "Nein, es liegt nicht an dir..." Bitte, an wen denn sonst? Ist doch sonst keiner da. Egal, so mögen wir weiter walten. Zu der Zeit, damals, als Dr.Klein noch ab und an pro-aktiv am Leben teil hatte, wurde sich zwischenzeitlich andersweitig umgeschaut, denn, da immer noch "SAUER", suchte man nach einem Erlebnis, was einen in irgend einer Art und Weise glücklich, zumindest zeitweise, stimmt. Oder was einem zumindest im Ansatz suggeriert: Ja, ich bin wieder im Rennen^^.

In der Stadt fand ein Festival statt. Enttäuscht von der Tatsache, dass am Abend Dr. Klein keine Zeit für einen hätte, lies man sich bereitwillig von Freunden dazu überreden, gemeinsam dieses zu besuchen. Es war gut...die Musik war fabulös, es wurde getanzt, es wurde getrunken, es wurde gelacht. Man hatte, trotz dieser unfassbaren Schicksalsschläge, unfassbar viel Spaß. Am Abend wurden dann noch diverse Lokalitäten aufgesucht. Eine der Freundinnen hatte ihr Herz verloren. Augenblicklich. Dummerweise reiste der Mann mit seinen Freunden in eine andere Spilunke ab und die eben erwähnte Freundin, wir geben ihr den Namen Frau Grün, war traurig und angepisst zugleich. Was war also zu tun? Man, als Engel der Liebe und des ewigen Frohsinns unterwegs, ja, wenn jemand betrunken ist, bildet er oder sie sich so ziemlich alles ein, schlug vor, doch einfach den jungen Herren nachzusteigen. Sag einer Betrunkenen was sie tun soll, und sie machts. Einfaches Spiel.

Somit wurde die Verfolgung vollzogen. Man wurde fündig. Aber wie das so ist, wenn der vermeintlich Schöne in der Nähe ist, zum Greifen nahe, traut man sich nichts mehr. Denn man stellt sich folgende Fragen: Was wird er von einem denken? In dieser Situation natürlich vollkommener Blödsinn, alle waren betrunken, da denkt man nicht, da nimmt man hin. Dennoch, ein Plan musste her. Ein Plan, ein Auftreten, welches einen Unwiderstehlich für das Gegenüber macht. Man entschied sich für die Variante: Albernheit. Da der junge Mann an einem Tisch mit unfassbar vielen Blondinen saß, da heiß begehrt, setzten sich die personifizierten Albernheiten gegenüber und der Plan wurde in die Tat (oder auch Untat) umgesetzt.

Man war einfach nur laut. Hat funktioniert...er kam rüber, erkannte sie von der anderen Spilunke, gab den Damen ein paar Kurze aus und fragte, ob man mit ihm und seinen Kumpels weiter ziehen wolle. Natürlich wollte man das. Ein eigens für sich ausgewählter edler Ritter in glänzender Rüstung wurde schnell gefunden, welchen man anschließend mit nach Hause nehmen wollte. Die Nacht neigte sich dem Ende zu, und Frau Grün und der Schöne wollten "nach Hause" , da "Es" (der Ritter) in der Nähe dieser wohnte, bat man an, doch ein Taxi zu teilen...die Blicke des Unbenannten sprachen Bände "Wer ist das?" Frau Grün lachte..."Na, hast Du vergessen dich vorzustellen?" Pah, von wegen vergessen, während man in seinen Gedanken schon komplett die gemeinsame Zukunft verplante, wurde in der Tat einen Primär-Faktor vollkommen übersehen: Das Verbalisieren. Dies sollte aber auch kein Problem darstellen. DAs durchaus hoch erotisches "Isch komm mit zu dir, ich bin eher so der haptische Typ" hatte "Es" offenbar überzeugt. Ob man den vorher noch knutschen wolle? , war die einzige Frage die noch folgte. Gesagt, getan, für gut empfunden, rein ins Taxi, der Rest erklärt sich von selbst (aber man kann und möchte sich beim besten Willen auch nicht mehr daran erinnern) --- Beschleunigung ---..bester Satz der fiel: "Tauschen wir die Nummern aus oder lassen wir den Quatsch?"
11.1.15 22:44
 
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